Tag Archives: Dessert

Eine unglaubliche Summe.

27 Dez

Es war ja nur noch eine Frage der Zeit, wann auch in Berlin ein Katzencafé eröffnen würde. Über den Wiener Vorläufer konnte man ja schon allerhand in den Zeitungen lesen. Der wiederum hat sich von den japanischen Einrichtungen inspirieren lassen, in denen Menschen aus beengten, haustierlosen Verhältnissen die Chance haben, mit Katzen zu spielen, sie zu streicheln und zu füttern. Ein netter Zeitvertreib, für den man im dichtbesiedelten Kaiserreich bisweilen auch Eintritt verlangt. Doch was in Japan klappt, muss hierzulande ja lange noch nicht erfolgreich sein, oder? Man denke da nur an die kalten japanischen Crepes mit quietschbunter Füllung, die ganz schnell wieder verschwunden sind…Aber Berliner experimentieren ja gern.

Als Katzenfan hat es mich sehr gefreut, dass nun auch durch ein Berliner Café die Fellnasen tigern: Pee Pees Katzencafé hat nun schon seit einigen Monaten geöffnet und  beherbergt zwei Katzen – Pelle und Caruso. Und eines zeichnet sich deutlich ab: Der Laden erfreut sich größter Beliebtheit bei Jung und bei Alt. Familien, Rentner und StudentInnen gleichermaßen sitzen an den Tischen  im gemütlichen, wenn auch etwas katzenlastig eingerichteten Ambiente und schauen den beiden Stubentigern zu, wie sie um die Beine der Gäste schleichen und sich bisweilen auch kraulen lassen. Kinder bekommen da große Augen und Omis werden ganz wehmütig. Angesichts der schicken Katzenhölen, -kratzbäume und -schaukeln gerät der gewöhnliche Tierhalter auch ganz schön ins Staunen. An Wochenenden und Feiertagen ist wegen des großen Andrangs eine Tischreservierung ratsam.

Kater Caruso leistet Gesellschaft (Quelle: Augsburger Allgemeine)

Und wie schmeckt’s im Café mit den Katzen? Ein Blick  in die Kuchenvitrine schürt jedenfalls große Erwartungen! Der Karte vorgeheftet ist eine Info, welche die Regeln zum Umgang mit Katzen enthält. Damit auch ja keiner meint, Katzen würden mit Vorliebe am Schwanz gezogen und mit Blitzlicht fotografiert werden! Das angebotene Menu ist nicht gerade riesig, beinhaltet jedoch eine stets wechselnde Auswahl an Torten sowie die Katze im Sack. Gemeint ist eine Teigspeise, die wahlweise süß oder herzhaft daherkommt und mit etwas Fantasie auch als Säckchen zu identifizieren ist. Dazu gibt es Tee und Kaffee in zuckersüßen Keramikbechern, die selbstverständlich ein Katzenmotiv ziert. Hergestellt werden diese von Hand an der Ostsee und können gegen teures Geld auch erworben werden.

Auch wenn das Café kulinarisch kein Überflieger ist und ein Besuch wegen der Katzen allein für manch einen enttäuschend sein könnte (schließlich wollen Katzen nicht immer nur spielen!), so ist das Zusammenspiel aus gemütlichem Kaffeeschlürfen und der Gegenwart der Katzen ganz groß. Während ich im Wiener Café Neko doch arg enttäuscht von der sterilen Einrichtung und den einfallslosen Speisen war, lässt es sich in PeePee’s Katzencafé gut und gerne ein paar Stunden aushalten. Allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie.  Denn ein Café und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe (jedenfalls frei nach Ernest Hemingway…).

Adresse:

Pee Pees Katzencafé, Thomasstr. 53, 12053 Berlin-Neukölln, geöffnet Di-Fr 11:00 – 19:00,  Sa 12:00 – 20:00 und So. 12:00 – 19:00.

Advertisements

Naschmarkt der Möglichkeiten

27 Feb

Achtung, Fastenalarm.

Ein paar Tage Diät sollte einlegen, wer am Sonntag, 3. Februar 2013 plant, den 7. Naschmarkt in der Kreuzberger Markthalle Neun zu besuchen. Dort gibt es alle paar Monate ein vielfältiges Angebot an Kuchen, Bonbons, Eiskrem und Schokolade.  Natürlich nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Probieren. (Anmerkung für Geizhälse: Allerdings fast ausschließlich gegen Bezahlung! Dafür – und das stimmt versöhnlich – zahlt man kein Eintrittsgeld.)

naschmarkt2

Das mit dem Probieren funktioniert auch nicht lange, spürt man doch spätestens nach dem dritten Cupcake den Wunsch nach einer herzhaften Zwischenmahlzeit. Auch solche Angebote gibt es auf dem Naschmarkt, doch sind die rar gesät und schnell ausverkauft. Wer wirklich absahnen und sich im Anschluss nicht übergeben will, sollte die Törtchen, Marshmellows oder Macarons auf Vorrat kaufen und einfach nach Hause mitnehmen. Auch wenn es schwerfällt – man hat so einfach mehr vom Tag. Ich spreche da aus Erfahrung.

Viele der Naschmarkt-Anbieter catern, verfügen also über keinerlei Lokalität. Hier heißt es also zugreifen.  Andere, wie beispielsweise Tigertörtchen, Princess Cheesecake oder Oliva Schokoladen und Tartes findet man auch mit eigenen Laden in Mitte, Prenzlberg oder Friedrichshain. Zunehmend mehr Bio-Anbieter sind außerdem dabei, die optisch zwar nicht so viel hermachen, dafür aber mit hochwertigen Zutaten locken.

naschmarkt6

Mein Fazit: Wer noch nicht dort war, sollte de Naschmarkt unbedingt mal besuchen.  Die Verkaufsfläche ist überschaubar und in der Regel sind die Anbieter  immer dieselben. Man weiß also, was man bekommt.

Adresse:

Olivia Schokoladen & Tartes, Wühlischstraße 30, 10245 Berlin, geöffnet

Princess Cheesecake, Tucholskystr. 37, 10117 Berlin, geöffnet

tigertörtchen, Spandauer Str. 25, 10178 Berlin, geöffnet

Türkisch für Fortgeschrittene

23 Feb

Wer in Berlin behauptet, gerne Türkisch zu essen, erntet oftmals nicht mehr als ein Schmunzeln. Geschabtes Gammelfleisch mit fettigen Saucen und altem Brot  ist  was für Futterproleten und mehr hat die türkische Küche doch nicht zu bieten. Aber denkste! Immer mehr türkische Restaurants und Cafés treten mit köstlichen Gerichten den Gegenbeweis an. Das geht mitunter ins Geld, lohnt sich in den folgenden Lokalitäten aber auch sehr:

Ganz ausgezeichnet schmeckt das Essen im Hadigari. Das liegt in Kreuzberg und bewirtet seine Gäste mit köstlichen Gerichten vom Holzkohlengrill. Die dauern und sind nicht billig, kommen aber immer mit einem leckeren frischen Vorspeisensalat und hausgebackenem Brot daher. Fleischliebhaber kommen im Hadigari voll auf ihre Kosten – aber auch Fischesser sollten unbedingt nach Tagesangeboten fragen. Hin und wieder wird Wildfangdorade aufgetischt und gemeinsam mit den in Olivenöl gebackenen Kartoffelecken schmeckt diese ganz wunderbar. Zum Nachtisch serviert der Küchenchef und Restaurantbesitzer Mustafa Yilmaz  diverse Nachspeisen. Unbedingt empfehlenswert ist die Künefe, eine türkische Süßigkeit bestehend aus Käse, Butter, Sirup und Fadennudeln serviert mit Kaymak, einer Art Schlagrahm. Zuckerschock nicht ausgeschlossen, daher am besten teilen!

Wer vom Süßen nicht genug bekommt, braucht nur die Straße überqueren und eines der reichhaltigen Dessert im LaFemme genießen. Ob Profiteroles, Baklava oder Sütlaç – das Frühstückscafé bietet ein nettes Ambiente mit sättigenden und günstigen Portionen.

Ein paar Meter weiter auf dem Kotbusser Damm befindet sich auch noch die Kernerösterei Çarik Kuruyemiş, die köstlichen Sandmokka anbietet und die türkische Variante der Folienkartoffel. Die mit Butter und Käse vermengte Kartoffel, auch Kumpir genannt,  kommt mit allerlei mayonaisehaltigen Salaten, Sucuk und eingelegtem Gemüse daher. Eine kalorienärmere Variante ist die mit Chilisalat, Kräuterquark und Oliven. Superlecker! Und das für läppische 3,90 Euro. Eine Dependance des Cafés befindet sich übrigens im Wedding.

Zu guter letzt mein absoluter Geheimtipp. Das Zehlendorfer YESS bringt zwar auch Döner auf den Tisch, allerdings wird der stilvoll und in ausgezeichneter Qualität serviert. Darüber hinaus locken jedoch vor allem kalte und warme Vorspeisenplatten, gefüllte Auberginen und hausgemachter Ayran. Den Tee oder Kaffee am Schluss gibt es auf Kosten des Hauses. Die nette Geste freut Gitte und Hans, die auf jeden Fall wiederkommen, wie auch die Geschäftsleute und feinschmeckenden Muselmanen, die das Restaurant in der Mittagszeit zuhauf aufsuchen. Ein geschmackliches Erlebnis, für das auch ein Abstecher nach Zehlendorf lohnt.

Adressen:

Hadigari, Schönleinstr. 2, 10967 Berlin-Kreuzberg, geöffnet tägl. 13-2 Uhr.

LaFemme, Kottbusser Damm 77, 10967 Berlin, geöffnet Mo – Fr 6 bis 21 Uhr und
Sa – So 6 bis 20 Uhr.

Çarik Kuruyemiş, Kottbusser Damm 73, 10967 Berlin.

Yess, Teltower Damm, 14169 Zehlendorf.

Zum Frühlingsanfang ein Stück Pie

21 Mrz

Auch wenn der Prenzlberg bisweilen recht alt und spießig geworden zu sein scheint: Kaum will man weg,  eröffnet dort auch schon wieder ein neues Cafe mit leckeren Torten und niedlichem Ambiete, das einem das Gehen ganz schwer macht. Wie etwa das  Zweifürallerlei in der Pappelallee. Relativ neu und für Eilige fast unsichtbar hält das Pie- und Caffeehouse hausgemachte, üppige Kuchen und einen freundlichen Service bereit. Die urgemütliche Innenausstattung lädt dabei zum Verweilen ein.

Nur durch Zufall entdeckte ich das Zweifürallerlei. In den vergangenen Wochen konnte ich die Vielfalt der dort angebotenen Kuchenkunststücke nach und nach austesten. Mein persönliches  Highlight ist der Schoko-Marzipan-Kuchen mit Marshmellow-Krem on top. Ziemlich klebrig und wahnsinnig lecker. Spiderman is having me for dinner tonight! Nicht weniger schmackhaft fand ich den Bananen-Schokoladen Pie mit Vollkornkruste. Oder aber die ungewöhnliche Zitronen-Käsekuchenvariante mit dicker Baiserhaube.

Die Kuchen kosten, sind aber meist so mächtig, dass man auch gut zu zweit davon satt wird. Außerdem werden auch Suppen, Scones und Kaffee angeboten. Bedient wird man sehr freundlich und erhält hin und wieder auch mal ein Baby-Cupcake gratis . Essen kann man vor Ort auf hübschen Chippendale Möbeln oder aber man lässt sich die Pies einfach einpacken.

Was bleibt mir danoch zu sagen? Hingehen, ins Herz schließen und immer wieder kommen.

Adresse:

Zweifürallerlei, Pappelallee 15, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg, geöffnet Mi-Fr ab 12 Uhr und Sa und So ab 10 Uhr.

Samstags, wenn Markt ist…

27 Feb

… dann zieht’s alle Welt auf den Winterfeldt-Platz. Jung und Alt drängen sich an Obst-, Gemüse- und Feinkosthändlern vorbei – nicht ohne das eine oder andere angebotene Häppchen zu probieren. Sie verweilen an Ständen, die Handgestricktes und Holzspielzeug verkaufen und genießen anschließend ihr Schlemmerpäuschen mit Lammbratwurst, Tiramisu oder Flammkuchen.

Über den Winterfeldt-Markt schlendern macht Spaß – und hat mich zum schnuckligsten Schokoladenstand der Stadt geführt. Pralinen mit Würze nennen die netten Verkäufer selbstgefertigter Köstlichkeiten ihre Kreationen. Die sind alles andere als 08/15:  Matcha-Tee, Lavendel, Rose und mehr werden mit besten Tröpfchen zu kleinen Geschmacksfeuerwerken verfeinert, die auf der Zunge zergehen.

Da sind sie, unter der Haube...

Die schokoladigen Seelenschmeichler sind  einzeln oder in der Pralinenstange erhältlich. Die lässt sich prima verschenken, sollte jedoch nicht auf Vorrat gekauft werden. Denn bei den Pralinen mit Würze handelt es sich um Frischpralinen, die am leckersten beim Verzehr vor Ort schmecken. Süßmäuler, die auch an Werktagen die reichhaltigen Pralinen genießen möchten, finden die abgepackten Pralinenstangen  in einer nahegelegenen Buchhandlung zum Verkauf. Deren Name ist mir leider entfallen. Die netten Verkäufer auf dem Wintefeldt-Markt helfen euch aber garantiert gern auf die Sprünge.

Dick machen die Pralinen übrigens nicht. Wer 2 Euro pro Stück bezahlt, kommt überhaupt nicht erst auf die Idee, zu hamstern. 😉

Adresse:

Winterfeldt Markt, Winterfeldt-Platz, 10781 Berlin, geöffnet mi von 8-14 Uhr und Sa 8-16 Uhr.

Orientalische Alternative zum Winter

20 Feb

Der gemeine Sonntags-Brunch in Berlin: Entweder greift man dafür ganz tief in die Tasche oder man geht  Kompromisse ein. Immerhin sind die Charcuterie-Spezialitäten im Ritz-Carlton fast einen halben Tunesien-Urlaub Wert. Wem das für ein spätes Frühstück übertrieben erscheint, dem bleibt leider nur die günstige Konkurrenz. Mit 8,50 Euro 12,50 Euro ist man im Prenzlberg dabei und kann so viele Tiefkühlkroketten und dänischen Mozzarella auf den Teller laden wie man möchte. Will man aber meistens gar nicht.

Zum Glück muss man nicht überall in Berlin so oll brunchen. Im Qadmous zum Beispiel stehen Qualität und Quantität durchaus nicht im Widerspruch zueinander. Das libanesische Restaurant am Friedrichshain bietet Köstlichkeiten aus der arabischen Welt – im Sommer gern auch mit Nargileh hinterher oder einem Tässchen arabischen Sandmokkas. Das Restaurant wird daher  gern von Arabern besucht und bietet auch  spontanen Gästen ohne Reservierung immer noch ein Plätzchen an.

Den Brunch gibt es das ganze Jahr über. Er beinhaltet verschiedene Mezze (Vorspeisen), aber auch warme Gerichte sowie Desserts. Vegetarier kommen mit Tabouleh, Hummus und Baba Ganoush (eine rauchige Auberginencreme)  auf ihre Kosten. Auch in Joghurt eingelegtes Gemüse und Teigtäschchen mit Käse, Zwiebeln oder Hack werden angeboten. Die Auswahl ist riesig und nimmt auch gegen Nachmittag gar nicht ab. Beim Nachtisch kann man zwischen Ris Bil Halib (Milchreis mit Rosenwasser), Schoko-Vanille-Pudding mit Keksboden und frischem Obst wählen.

Einst war der Brunch mit 8,50 Euro phänomenal günstig. Das muss dem Besitzer wohl aufgefallen sein, denn beim letzten Besuch zahlte ich stolze 13 Euro. Was für ein Preisaufschlag! Sicherlich angemessen für die Qualität und doch hinterlässt ein so krasser Preisanstieg ein komisches Gefühl. Irgendwie schade… Aber –  Qadmous bleibt mein ungeschlagener Brunch-Favorit. Heißt, ich werde wiederkommen. Denn Käse und Wurst aus der Packung gibt’s auch Zuhause.

Adresse:

Qadmous, Am Friedrichshain 1, 10407 Berlin-Friedrichshain.

No milk today

18 Feb

Berlin ist ein wahres Allergikerparadies. Hier gibt es Abgase statt Pollen und auch Lebensmittelempfindliche müssen in der Hauptstadt auf nichts verzichten. Zahlreiche Restaurants und Cafés haben sich mit Zivilisationskrankheiten wie Laktoseintoleranz perfekt arrangiert und bieten nun milcheiweiß- oder glutenfreie Köstlichkeiten an.

Im Vöner beispielsweise kann man das inoffizielle Lokalgericht Döner ganz ohne Fleisch und Milchprodukte genießen. Verwendet werden dafür biologisch angebaute Zutaten.  Statt Sauce aus der Tube gibt es Tahin oder Tomaten-Chili. Die Pommes  stammen vom anthroposophischen Demeter-Hof. Und auch wenn die Bionade nun Dr. Oetker gehört, so kommt sie hier immer noch gerne auf den Tisch. Alles bio, vegetarisch oder vegan und von waschechten Wagenburgern serviert. Und darüber hinaus auch noch wirklich  lecker.

Nur Vöner macht schöner. Döner macht doof.

Maja’s Deli hingegen bietet noch ein wenig mehr Varianz. Hier wechseln die Gerichte täglich von Dinkelenchiladas über Chili sin carne bis hin zu würzigen veganen Currys. Zum Nachtisch gibt’s selbstgebackene Kuchen, Muffins oder auch Eis. Preislich orientieren sich die Speisen am umliegenden Mittagstisch-Angebot. Geschmacklich sind sie bisweilen durchaus raffiniert.

Wem nicht Milchprodukte, sondern Weizenmehl Probleme bereitet, der muss im Simela nicht auf Pizza verzichten. Angeboten werden hier Weizen-, Dinkel-  wie auch Buchweizenpizzen mit fettem Belag. Gegessen werden kann vor Ort im stylishen Ambiente, Mitnehmen geht aber auch. Der einzige Wermutstropfen dabei ist der Preis. Der ist auch für frische und hochwertig belegte Pizza zu hoch und macht das Pizzaschlemmen für Glutenallergiker leider eher zur Ausnahme als zur Regel.

Zuletzt sei noch ein Brunch erwähnt, an dem Milcheiweißallergiker ihre Freude haben könnten. Im Café Morgenrot, einer kollektiv betriebenen trashig-charmanten Butze, wird freitags, samstags und sonntags ab 11 Uhr ein vegetarisch-veganer Brunch aufgetischt. Jeder zahlt so viel er mag und das Angebot ist gar nicht schlecht.  Leider scheint der vegetarisch-vegane Brunch wohl konkurrenzlos in der Stadt zu sein, weswegen es gerade an Sonntagen oft brechend voll ist. Das kann dann leicht nerven. Aber Schlange stehen gehört eben zum Kommunismus dazu…

Adressen:

Vöner, Boxhagener Straße 56, 10245 Berlin-Friedrichshain, geöffnet Mo-Do 12-23 Uhr, Fr-Sa 12-0:00 Uhr und So von 12-23 Uhr.

Maja’s Deli, Pappelallee 11, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg, geöffnet nach Lust und Laune.

Simela, Kantstr. 146, 10623 Berlin-Charlottenburg, Mo-Sa 12-1Uhr und So 14-23 Uhr.

Café Morgenrot, Kastanienallee 85, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg, geöffnetDi-Do 12-1 Uhr, Fr-Sa 11-3 Uhr und So 11-1 Uhr. Montag ist Ruhetag.