Tag Archives: japanisch

Ein paar Vitaminchen?

15 Dez

Was ich bislang hier gepostet habe, war fettig und süß. Brennstoff für den eiskalten Winter, der den Motor aber längst nicht alleine zum Laufen bringt. Fit machen erst die Vitamine. Und davon enthält mein Lieblingssalat doch immerhin ein paar. Den gibt es im Kuchi und er beinhaltet alles, was schmeckt und einen Hauch Exotik versprüht: Seetang, Zwiebeln, Gurken und ein leckeres Kuchi Spezialdressing. Das schmeckt feinherb und einfach lecker.

Wakame - lecker und gesund

Neben leckeren Salatvarianten mit Seetang und Glasnudeln gibt es im Kuchi vor allem eines: Sushi. Der Laden wirbt damit, das beste Sushi in Berlin zu servieren. Das würde ich nicht unterschreiben, aber gut schmeckt es schon. Die Portionen sind üppig und sehr hübsch zurechtgemacht. Auch warme Gerichte werden im Kuchi verkauft. Yaki-Spieße aus Fleisch oder Shitake-Pilzen zum Beispiel, die lecker nach Rauch schmecken und an den Sommer erinnern.

Ok, ein bisschen Fett braucht's doch dazu: Frittierte Auberginen mit kaltem Misodressing

Wer im Kuchi ordentlich zulangt, der muss dafür zahlen. Die Gerichte sind tendenziell eher teuer, dafür ist die Qualität auch ausgezeichnet. Zwei Filialen hat das Kuchi in Berlin, die bessere befindet sich in Mitte. Nur dort habe ich bislang meinen Lieblingssalat bekommen! Das Ambiente ist schick und ein wenig posh. Wer sich nicht daran stört, mit dem einen oder anderem Selbstdarsteller Tisch an Tisch zu sitzen, der kann sich dort wohl fühlen.

Adresse:

Kuchi, Gipsstr. 3, 10115 Berlin-Mitte, geöffnet Mo-Sa 12-0 Uhr und 18-0 Uhr.

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Bratapfel, Baumkuchen & Co auf Japanisch

9 Dez

Der Zufall führte mich heute ins Nazuna. Japanische Delikatessen und Süßigkeiten steht dort über der Tür. Das sprach mich sofort an und ich ging hinein. Die Auslage wirkte äußerst verlockend: Angeboten werden im Nazuna Bentoboxen mit wöchentlich wechselnden Inhalten sowie Snacks wie beispielsweise eingelegter Spinat oder Sojabohnen mit Algen für den kleinen Hunger. Neben den ausgewogenen Menüs stehen den Gästen eine Reihe selbstkreierter Süßspeisen zur Wahl.

Die Süßspeisen sind japanisch, muten aber der Jahreszeit entsprechend sehr weihnachtlich an. Echte Fusion Sweets eben.  So wird z.B. ein sehr leckerer Stollen nach japanischer Art verkauft. Ebenso Bratapfelkanten aus Gelee, Macha-Baumkuchen und selbstgegossene Lutscher, Pralinen und Schokoladen. Ich entschied mich für ein Stück Cheesecake mit Sojasauce und schwarzen Bohnen. Sehr ungewöhnlich beim ersten Bissen, aber beim letzten war ich dann definitiv angefixt und versucht, das Nougat-Mousse mit süßem Birnengelee und süßem Sojasaucen-Gelee zu bestellen und ein paar Macha-Trüffel für unterwegs mitzunehmen. Die Tofu-Himbeer Creme mit Aprikosen-Safran-Agar eignet sich übrigens auch für Milcheiweiß- oder Glutenallergiker.

Cheesecake mal anders

Das Preisniveau im Nazuna ist hoch, im Vergleich zu anderen nahgelegenen Törtchen-Läden wie Albrechts Patisserie oder der unschlagbaren Werkstatt der Süße möglicherweise auch etwas zu hoch. Für mein beschauliches Dessert habe ich 3 Euro bezahlt, ein kleiner Stollen kostet 7 Euro. Der Laden verkauft also definitiv keine Sattmacher, sondern Genießerstückchen von hoher Qualität, allesamt selbst gemacht und ein Fest für die Augen. Und mal ehrlich, in Japan wären die auch nicht günstiger.

Überhaupt zahlt man im Nazuna nicht nur für das Essen, sondern auch für den Service. Der ist überaus freundlich, informiert ausgiebig über die angebotenen Speisen und lässt einen auch mal probieren.  Gegessen werden kann vor Ort, allerdings gibt es nur zwei Tische. Ich habe mein Küchlein daher einpacken lassen. Dank stabilem Plastikbehältnis gelang dann auch noch ein schönes Foto.

Nazuna, Danziger Str. 65, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg, geöffnet Mo-Fr 12-20 Uhr und Sa 12-18 Uhr.

Albrechts Patisserie, Rykestr. 39, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg, geöffnet Mo-Fr 9-18 Uhr und Sa und So 10-18 Uhr.

Werkstatt der Süße, Husemannstr. 25, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg, geöffnet Di-So 10-18 Uhr.